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Heaven 17

Heaven 17 entstand Anfang der 1980er Jahre in Sheffield aus dem Musikproduktionsprojekt British Electric Foundation (B. E. F.), das Ian Craig Marsh und Martyn Ware nach ihrer Trennung von The Human League gegründet hatten. Der Sänger Glenn Gregory, der vorher bereits bei B. E. F. in Erscheinung getreten war, vervollständigte die Formation.

Wie auch The Human League setzte Heaven 17 als Instrumente vornehmlich Synthesizer und Drumcomputer ein. Die Band hatte ihren ersten Erfolg 1981 mit der Debütsingle (We Don’t Need This) Fascist Groove Thang. Das Stück erregte Aufmerksamkeit, da es schnell zur Hymne linker Gruppierungen und wegen des sehr politischen Textes in England von der BBC boykottiert wurde. Im selben Jahr erschien ihr erstes Album Penthouse and Pavement, aus dem weitere Singles mit mäßigem Erfolg ausgekoppelt wurden.

Ihre größten Erfolge hatte die Band 1983 mit dem Lied Temptation und der Ballade Come Live with Me von der LP The Luxury Gap. Mit den Songs Let Me Go, This Is Mine und Sunset Now, die beiden letzteren vom Album How Men Are (1984), konnten sie noch weitere Cluberfolge verbuchen. Die späteren Produktionen waren von einer stärkeren Orientierung zu herkömmlichen Instrumenten und Anlehnungen an den Phillysound geprägt. Die Kritiker waren dem Trio stets positiv gesinnt, aber schon das folgende Album Pleasure One (1986) verkaufte sich nur noch schleppend.

Nach dem kommerziellen Misserfolg des 1988er Albums Teddy Bear, Duke & Psycho trennte sich Heaven 17 offiziell.

Diskographie (1980-89)

zur Zeit noch keine Veröffentlichungen abrufbar
Woche (KW) 08
21. Februar 2020

Song des Tages: «I Feel Love (mit Marc Almond)»
21.02.1981 Nr.1 in Deutschland: «Angel Of Mine»
Von 16 Bit bis ZZ Top - die Gesamtliste von A bis Z

Die 80er Jahre im Überblick.

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Der 21.02. in den 80ern:

1981 Auf die US-amerikanischen Radiosender „Radio Free Europe“ und „Radio Liberty“ (München) werden Bombenanschläge verübt, acht Menschen werden zum Teil schwer verletzt.
1989 Der Schriftsteller und Regimekritiker Václav Havel wird wegen „Rowdytums“ zu neun Monaten verschärfter Haft verurteilt. Noch im selben Jahr, nach der „Samtenen Revolution“, wird er zum Präsidenten der Tschechoslowakei gewählt.