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Marc Almond

Peter Mark Sinclair Almond (* 9. Juli 1957 in Southport, Lancashire) ist ein britischer Sänger und Songwriter.

Zusammen mit David Ball gründete er 1979 die Musikgruppe Soft Cell, das erste erfolgreiche Elektro-Duo Großbritanniens. Zu ihren großen Erfolgen gehört u. a. Tainted Love aus dem Jahr 1981.

Noch zu Zeiten von Soft Cell veröffentlichte er als Marc and the Mambas (u. a. mit Matt Johnson von The The) in den Jahren 1982 bis 1984 zwei Alben. Mit diesem Projekt gilt er wiederum als der Vorreiter einer Musikform, bei der ein ganzes Orchester mit in die Popmusik einfließt (im Studio und auch bei Konzerten).

Gemeinsam mit David Ball und dessen Frau Gini Ball wirkte Almond 1982 auch an der ersten LP der britischen Post-Industrial-Kultband Psychic TV mit.

Seine Solokarriere begann Marc Almond nach Auflösung von Soft Cell im Frühjahr 1984. Bekannt sind u. a. seine Duette mit Kelli Ali, Gene Pitney, Nico, Siouxsie Sioux, P.J. Proby, Nina Hagen, Jimmy Somerville und Rosenstolz. Er arbeitete auch mit anderen Bands aus dem Umfeld der damaligen Londoner Szene zusammen, wie Foetus und Coil.

Seinen größten Erfolg als Solokünstler feierte Almond im Frühjahr 1989 mit dem Nummer-1-Hit Something’s Gotten Hold of My Heart, seiner Version eines Songs von Gene Pitney, der damit 1967 einen Top 5 Hit verbuchen konnte und der bei diesem Song auch als Duettpartner mitwirkte.

1999 wurde er vom Industrial-Musiker Boyd Rice in die Church of Satan eingeführt, worüber er auch in seiner Autobiographie Tainted Life schreibt. Gegenüber der Zeitung Die Welt beschrieb er die Einführung als „wundervoll“, bestritt aber, Mitglied zu sein. Er „glaube an keine Religion“, sei aber von Anton Szandor LaVeys Büchern fasziniert gewesen und habe seine Ansichten zur Musik und zum Film gemocht.
Woche (KW) 51
19. Dezember 2018

Song des Tages:
«Let It Be»

Die 80er Jahre im Überblick.

1980